Home

Hypothese

Interfaces werden hyperpersonalisiert

Die Ära der generischen App ist vorbei: Hyperpersonalisierung nutzt die Konvergenz von Daten, Kontext und intelligenter Technologie, um für jede:n Nutzer:in und jeden Anlass ein individuelles Interface zu generieren. Das Ergebnis ist eine ultra-persönliche Begleitung, die nebenbei universelle Barrierefreiheit zur digitalen Grundeigenschaft macht.

Individuelle Interfaces für jede:n!

Nutzende erwarten zunehmend digitale Services, die sie tiefgehend verstehen. Weil sie dies bereits von revolutionären KI-Assistenten gewohnt sind – und diese Eigenschaft zum neuen digitalen Basisfaktor wird.

Hyperpersonalisierung verschiebt die Interaktion von generischen Journeys hin zu maßgeschneiderter, kontinuierlicher Anpassung an die Nutzenden. Was heute oft als Nice-to-have gesehen wird, wird in den kommenden Jahren zur Basis einer relevanten digitalen Schnittstelle.

Dank Künstlicher Intelligenz kann das System für jeden beliebigen Anlass und jeden einzelnen Nutzenden ein individuelles Interface generieren – ob zur Darstellung komplexer Abläufe, zur Geo-Visualisierung eines Vermögenswerts oder als spielerische Planungs-App.

Proaktive Unterstützung als Mechanismus

Durch die Kombination aus Verhaltensdaten, situativen Parametern und Präferenzen entstehen individualisierte Modelle, die Bedürfnisse antizipieren können. Angebote, Hinweise oder Warnungen erscheinen genau dann, wenn sie wirklich gebraucht werden – nicht mehr nach einem statischen Regelwerk.

Echte Personalisierung ist die Fähigkeit, Inhalte, Funktionen und Interaktionen so anzupassen, dass sie die kognitive Last des Nutzers minimieren. Im Grunde erledigt die App Aufgaben, bevor der Nutzer merkt, dass sie erledigt werden müssen.

Nielsen Norman Group (NN/G) Prinzipien

Nielsen Norman Group (NN/g) Prinzipien. Fokus: Direkter Vorteil in der UX: Effizienz und Entlastung (Zero-Click Experience).

Die drei Treiber der Hyperpersonalisierung

Diese Entwicklungen sind die wichtigsten Gründe, warum die ultra-persönliche Bedienung schneller Realität werden könnte, als wir heute denken:

1. Kontinuierliche und wachsende Datenströme: Wo Apps früher nur sporadische Infos hatten, sammeln unsere Geräte heute ständig Daten. Systeme können Muster erkennen und wissen in Echtzeit, was gerade wichtig ist.
2. KI wird bezahlbarer: Hochpersonalisierte Apps, die für jede Person ein eigenes Modell nutzen, waren früher viel zu teuer. Durch stark gesunkene Anwendungskosten der KI-Technologie ist die individuelle Betreuung wirtschaftlich möglich.
3. Gestiegene Erwartungen: Wir sehen in digitalen Dienste nicht mehr nur Werkzeuge: Wir erwarten, dass sie uns als persönliche digitale Begleiter aktiv unterstützen. Diese gestiegene Akzeptanz für Nähe ermöglicht die tiefgehende Personalisierung.

Für das Banking entsteht durch Hyperpersonalisierung ein enormes Potenzial: die Grundwerte Vertrauen, menschliche Nähe und Regionalität können in jeder digitalen Interaktion neu erlebbar werden – und so die Qualität des digitalen Kundenerlebnisses deutlich steigern.

Vorteile

☝️

Proaktive Unterstützung

Frühzeitig erkannte Veränderungen ermöglichen passgenaue Hinweise, Hilfestellungen oder Automatisierungen.

✌️

Höhere Nutzerbindung

Relevantere, individuell zugeschnittene Interaktionen führen zu intensiverer Nutzung und einer stärkeren Beziehung zum digitalen Service.

🤟

Universelle Barrierefreiheit

Da sich das Interface jedem Kontext und jeder Fähigkeit anpasst, wird Barrierefreiheit zur selbstverständlichen Grundeigenschaft.

Einschränkungen

🙈

Einseitige Perspektiven

Starke Personalisierung kann alternative Optionen ausblenden und die Vielfalt der Informationen reduzieren.

🙉

Fehlinformationen

Wenn Verhaltensmuster falsch gedeutet werden, entstehen unpassende Vorschläge oder ungewollte Automatisierungen.

🙊

Datenschutz & Transparenz

Je individueller das Erlebnis, desto wichtiger der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen Daten und klar kommunizierten Regeln.

Signale aus der Gegenwart

Schon heute sehen wir erste Anzeichen, die uns Anhaltspunkte
und Potentiale für mögliche Interface-Zukünfte geben.



Experiment

Was wäre, wenn deine Banking-App so aussähe wie deine Lieblings-Apps?

Experiment Hyperpersonalisierung

Worum geht's?

Die App Sparkasse erkennt selbst, wie du dein Smartphone nutzt, und gestaltet ihr Interface so, wie es für dich am vertrautesten ist. Ob bildstark, listenbasiert oder videofokussiert – das UI passt sich ohne dein Zutun deinen Gewohnheiten an und entwickelt sich mit dir weiter. Ein Banking-Erlebnis, das sich anfühlt, als wäre es schon immer Teil deiner digitalen Welt gewesen.

Deine App, dein Stil, dein Banking

Für alle, die Interfaces wie Instagram oder TikTok bevorzugen, verwandelt sich die App in einen vertrauten Feed: kurze Karten, leichte Wischbewegungen, kleine Interaktionsmomente zwischendurch. Banking fühlt sich dann an wie scrollen – intuitiv, schnell und ganz nebenbei.

Eine App, die sich ihr Interface selbst beibringt

Die App Sparkasse bringt dir das Interface mit Onboarding, Erklärscreens und dem Anpassen der Startseite nicht mehr bei. Sie lernt stattdessen von dir. Im Hintergrund erkennt sie kleinste Nutzungsmuster und entwickelt sich automatisch weiter. Die Oberfläche formt sich zu deiner ganz persönlichen Banking-App.



Anfrage

Lust auf ’nen Blick in die Zukunft?

Hast du Bock auf einen spekulativen Design-Workshop, in dem wir Dinge radikal neu denken und bestehende Muster hinterfragen? Dann melde dich bei uns und mach mit.
Viva la Interface Revolution! 🏴‍☠️

Kontakt aufnehmen
  1. Titelbild: Milad Fakurian auf unsplash.
  2. Alle dargestellten Logos und Markennamen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.