Product Discovery
Interface Revolution
Management Summary
Die Geschichte von Interfaces wurde immer wieder durch Revolutionen gekennzeichnet. Nach der Ära der Grafischen Interfaces eroberte Touch die Welt. Nun führen uns KI und neue technische Rahmenbedingungen in die nächste große Umwälzung. Lasst sie uns gemeinsam gestalten!
PARADIGMA, WECHSEL DICH!
Seit Jahrzehnten wurden Mensch-Computer-Schnittstellen kontinuierlich weiterentwickelt, um uns die Interaktion mit digitalen Technologien zu erleichtern. Doch seit der Einführung von Grafischen User Interfaces vor rund 60 Jahren ist – streng genommen – wenig bahnbrechend Neues mehr passiert. Bis Künstliche Intelligenz in unser aller Leben geflossen ist. Die UX-Expert:innen der Nielsen Norman Group haben deshalb nicht weniger als einen Paradigmen-Wechsel im UX-Design ausgerufen:
KI startet das dritte große Zeitalter der Computer-bedienung. Sie verändert die Interaktion grundlegend: Statt dem Computer wie bisher zu sagen, wie er eine Aufgabe erledigen soll, teilen Nutzer ihm nur noch mit, was sie möchten. Damit verlagert sich die Steuerung der Ausführung vom Menschen auf das intelligente System.Nielsen Norman Group
Nielsen Norman Group
DER NEUE WENDEPUNKT
In den letzten Jahren haben wir eine Reihe technologischer Entwicklungen beobachtet, die auf ein neues, bahnbrechendes Zusammenspiel hindeuten – vergleichbar mit der Ankündigung des ersten iPhones am 29. Juni 2007.
Das Besondere an diesem Wendepunkt ist, dass nicht nur eine neue Technologie dominiert, sondern mehrere Schlüsselinnovationen synergistisch zusammenwirken. Damit wird die Grundlage für völlig neuartige Interaktionen und User Experiences geschaffen.
Diese Konvergenz der verschiedenen Komponenten wird durch das gleichzeitige Erreichen der Massenmarktreife folgender Technologien ermöglicht:
Technologien erklärt
Augmented Reality (AR)
Überlagerung der digitalen Welt mit der physischen Realität
Künstliche Intelligenz (KI)
Rasante Weiterentwicklung der Modelle für kontextuelle Verarbeitung (z. B. Multimodalität)
Connection
Schnelle und flächendeckende Netzwerke (5G/6G), die Echtzeit-Interaktion ermöglichen
Sensorik und Daten
Ihre Allgegenwärtigkeit ermöglicht permanente, kontextsensitive Interaktion
Hardware-Fortschritte
Neue Geräte für erweiterte Modalitäten (z. B. AR-Brillen, fortschrittliche Haptik)
Design spielt in der Interface Revolution die zentrale Rolle
Big Techs sind bereits dabei, neue Interfaces zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Sie werden die Gewohnheiten der Nutzer:innen prägen und neue Standards setzen.
In einem Milliarden-Deal sicherte sich OpenAI die Design-Legende Sir Jony Ives (ehemaliger Chef-Designer Apple, iPhone, iPad, iMac etc.). Er arbeitet vermutlich an der spannenden Frage: Wie sehen Ökosysteme, Produkte und User Experiences für KI-Assistenten in Zukunft aus?
Google hat ganze Teams, die sich nur mit neuen experimentellen Interfaces beschäftigen und diese veröffentlichen. Meta verfolgt einen ähnlichen Ansatz. Aber auch verhältnismäßig kleinere Unternehmen wie Miro investieren massiv Ressourcen in die Entwicklung neuer Interfaces und in die Integration von KI-Systemen.
Lust auf ’nen Blick in die Zukunft?
Hast du Bock auf einen spekulativen Design-Workshop, in dem wir Dinge radikal neu denken und bestehende Muster hinterfragen? Dann melde dich bei uns und mach mit.
Viva la Interface Revolution! 🏴☠️
Die Sparkassen müssen die Interface Revolution mitgestalten!
Wir im S-Hub sind der Meinung: Auch und gerade die Sparkassen müssen in dieser Revolution gestaltend aktiv werden. Damit wir unseren öffentlichen Auftrag mit den neuen technologischen Mitteln noch besser erfüllen können. Denn: Sparkassen sind für alle da.
Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, haben wir uns für eine Methodik entschieden, mit der wir verschiedene wünschenswerte Zukünfte greifbar und besprechbar machen können.
Spekulatives Design für zukünftige User Experiences
Spekulatives Design ist ein kreativer, kritischer Ansatz, der Zukunftsszenarien entwirft, um den Status Quo zu hinterfragen, Diskussionen anzuregen und gesellschaftliche oder technologische Entwicklungen kritisch zu beleuchten, anstatt direkte Lösungen zu schaffen.
Designer:innen nutzen dabei oft fiktive Produkte, Geschichten oder Prototypen, um zu provozieren und Menschen dazu zu bringen, über die ethischen, technologischen und sozialen Implikationen aktueller Trends nachzudenken.
Wir haben uns mit Strateg:innen und Designer:innen aus dem S-Hub, der Sparkassen-Finanzgruppe und mit Studierenden der FH Potsdam / Fachbereich Design diesen Zukünften genähert. Die hier in den Hypothesen dokumentierten Ergebnisse sind eine Einladung zur Diskussion und zur gemeinsamen Gestaltung der Interface Revolution in der Sparkassen-Finanzgruppe.
Interface Revolution Team
Sparkassen Innovation Hub
Innovation DesignerSparkassen Innovation Hub
Innovation StrategistSparkassen Innovation Hub
innovation DesignerSparkassen Innovation Hub
WerkstudentTeilnehmende Häuser
- Titelbild: Milad-Fakurian auf unsplash.
- Oldschool PC Mac: Alexander-Shatov auf unsplash.
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